Viktor Baloga: in diesen Tagen können wir unser Land verlieren

18. Februar 2014 • Archiv

Viktor Baloga:

Einige der Diplomaten sagen jetzt, die Politik müsse in der Werchowna Rada gemacht werden. Und ich bin sicher, dass dem alle zustimmen.

Aber seien wir alle mal ehrlich. Der Maidan hat die Hruschewskogo Str. in Kyiw und die Gebäude der Stadtverwaltung in der ganzen Ukraine geräumt. Die Regierung aber hat keine der Blockaden aufgehoben. Mehr als das, die erlaubt keine friedlichen Demonstrationen im Regierungsviertel. Gleichzeitig aber werden unter dem Parlamentsgebäude die Streitkräfte und die Tituschkas, gekauft für 300 Hrywnya, postiert. Ist es die Demokratie? Sind es diejenigen, die die Politik in der Werchowna Rada machen werden?

Deshalb hat der Maidan keinen anderen Weg, als die Blockade der Regierungsgebäuden, und wahrscheinlich auch das Zurückgewinnen der schon aufgegebenen.
Ja, die Menschen leiden, aber sie haben keinen anderen Weg, nur den zur Freiheit, ich wiederhole – keinen anderen. Weil wir in diesen Tagen unser Land verlieren können.

Die Verhandlungen müssen folgendes beinhalten:

  1. das Datum der vorgezogenen Präsidentschaftswahl
  2. keine andere Regierung, außer die Übergangsregierung, und nur mit der Beteiligung der drei Oppositionsfranktionen
  3. Punkt. Keine weiteren Kompromisse, keine Verhandlungen, weil die sowieso nicht angehalten werden.

Quelle: https://www.facebook.com/ViktorBaloga/posts/461169790679051