Unbekannte haben einen griechisch-katholischen Priester in Sewastopol entführt.

15. März 2014 • Archiv

Samstag, den 15 März 2014 , 14:30


Vater Mykola Kwytsch wurde heute von Bewaffneten Unbekannten in unmittelbarer Nähe der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt von Sewastopol entführt und an einen unbekannten Ort gebracht.

 

Dies berichtete Vater Ljubomir Jaworskij, stellvertretender Leiter der Abteilung für Armeeseelsorge der patriarchalen Kurie der Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche.

Dies wurde auch von Gemeindemitgliedern bestätigt, die beim Gottesdienst anwesend waren, sowie beim Telefonat mit der Ehefrau von Vater Mykola.

Im März 2014 haben Priester der UGKK schon mehrfach mündliche und schriftliche Drohungen mit der Aufforderung, die Krim zu verlassen, erhalten. Doch alle Seelsorger entschieden sich, besonders in dieser schweren Stunde, ihre Gemeinde nicht zu verlassen.

Außer seiner Aufgabe als Gemeindepastor ist Vater Mykola auch als Armeeseelsorger tätig. “Dies – so glaubt Vater Jaworskyj – könnte ein Grund für diese Taten der bewaffneten “Selbstverteidigung Krim” sein”.

Der Aufenthaltsort des Priesters ist bis jetzt unbekannt. Auf die Telefonanrufe reagiert er nicht.

Informationsabteilung der Ukrainischen Griechisch-katholischen Kirche

 

Quelle: http://news.ugcc.org.ua/news/nev%D1%96dom%D1%96_vikrali_grekokatolitskogo_svyashchenika_u_sevastopol%D1%96_69661.html

 

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