NATO, Ukraine und Russland: Lärm und Verwirrung

 

8. September 2014 • Analytik und Meinungen, Archiv

Von Defenseindustry Daily – Redaktion
8. September 2014
Übersetzt aus dem Englischen von Dagmar Schatz

  • Ein westlicher Verteidigungsbeamter, der wie folgt von Reuters nach dem letzten NATO-Gipfel, auf dem man eine schnelle Eingreiftruppe beschloss, zitiert wurde, sagte, zitierwürdig und zum Einrahmen:

„Gewissermaßen lösen wir die nicht-existenten Probleme, weil wir die existenten nicht lösen können.

Die Ergebnisse des Gipfels haben bildlich demonstriert, daß die NATO, deren Politik von den Vereinigten Staaten und den Falken in einigen europäischen Hauptstädten bestimmt wird, nach militärischer Dominanz in Europa strebt und die Vereinbarungen über die Wichtigkeit eines Systems gleichberechtigter und unteilbarer Sicherheit in der Euroatlantischen Region verletzt, die auf allen Ebenen

  • Russland erneuert seine Kriegsdoktrin, während die Hardliner eine taffe Anti-NATO-Rhetorik verfechten.
  • Die Kyiv-Post hat eine unoffizielle Übersetzung des Waffenstillstandsabkommens, das zwischen der Ukraine und Russland vergangenen Freitag ausgehandelt wurde. Es schließt ein: „…frühzeitige lokale Wahlen in Übereinstimmung mit dem ukrainischen Gesetz ‚über die vorläufige Ordnung der lokalen Selbstverwaltung/Autonomie/Selbstregierung in bestimmten Distrikten der Regionen von Donezk und Luhansk.‘“
  • Doch es wurden noch nach der Unterzeichnung in der Ostukraine Kämpfe gemeldet.
  • Ein ukranischer Offizieller sagte am Sonntag, dass 5 NATO-Länder zugestimmt hätten, die Ukraine mit Waffen zu versorgen, doch 4 von 5 Ländern dementierten das schnell.

Quelle: http://www.defenseindustrydaily.com/ceasefire-elections-partition-026965/

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