„Im Sieg liegt das Recht“ oder: Sender Gleiwitz 3.0

panzer

 

25. Januar 2015 • Krieg im Donbas

Quelle: UAToday.tv

Russland bereitet eine Provokation vor, um einen Vorwand für die Entsendung von Truppen in die Ukraine zu schaffen.

Mindestens 30 Menschen haben durch die Gewalt in der Ostukraine am Samstag (24.1.2015) das Leben verloren.

Russland bereitet in der Ostukraine eine neue Provokation vor, um das sichere Gelände für den offiziellen Einmarsch in die Ukraine zu schaffen, so das ukrainische Militär zu UNIAN.

Gemäß ihrem Plan haben die Vertreter der Russischen Föderation vor, einen weiteren humanitären Konvoi dazu zu benutzen, gefangen genommene Ukrainer, hauptsächlich Kämpfer von Freiwilligenbataillonen, auf diese Weise verdeckt in die Ukraine einzuschleusen. In der Ukraine soll dieser Konvoi dann angegriffen werden, der Angriff werde dann angeblich durch ukrainische „Guerillas“ inszeniert“, bestätigt das Büro des Truppenführers.

[Anm. d. Übers.: die historischen Vorbilder für diese false-flag-Operation:

  • Sender Gleiwitz: Am 31. August 1939 überfiel der SS-Sturmbannführer Alfred Naujoks mit einigen Männern den Sender Gleiwitz in Oberschlesien um durch Verlesung eines Aufrufs in polnischer Sprache und mit dem Schlusssatz: „Hoch lebe Polen!“ einen polnischen Angriff vorzutäuschen. Die Leiche des als polenfreundlich bekannte Oberschlesiers Franz Honiok wurde am Ort zurückgelassen. Am gleichen Tag fanden insgesamt elf provozierte Grenzzwischenfälle statt. Hitler hatte dieser Propaganda seinen Segen gegeben:

Die Auslösung des Zweiten Weltkrieges werde: „…durch eine geeignete Propaganda erfolgen. Die Glaubwürdigkeit ist dabei gleichgültig, im Sieg liegt das Recht.“

  • Der Mainila-Zwischenfall: am 27. November 1939 beschoss die Artillerie der Roten Armee das sowjetische Grenzdorf Mainila und schuf so den Vorwand für den Überfall auf Finnland und das Entfesseln des Winterkriegs.]

 

Quelle: UAToday.tv

Bild: ein Panzer der pro-russischen Insurgenten, mit einer russischen Flagge, rollt Richtung Donezk in der Ostukraine. 10. November 2014 © AP
Übersetzt von: Euromaidan Press Übersetzerteam Deutsch

Schlagworte: