Die russisch-griechische Allianz steht vor Ort vor einem großen Problem

Zu einem Zeitpunkt, an dem die separatistischen Kräfte sich Mariupol nähern und Griechenland eine engere Allianz mit Russland erwägt, könnte eine Gruppierung diese neue Freundschaft behindern: die griechische Minderheit in der Ukraine.

Zu einem Zeitpunkt, an dem die separatistischen Kräfte sich Mariupol nähern und Griechenland eine engere Allianz mit Russland erwägt, könnte eine Gruppierung diese neue Freundschaft behindern: die griechische Minderheit in der Ukraine. 

24. April 2015 • Empfehlung, Krieg im Donbas, Krim, Russland

Artikel von: Wsewolod Samochwalow
Quelle: opendemocracy.net 22. April 2015

Nach dem Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras in Moskau ist wieder die Rede von einem möglichen Bündnis zwischen Russland und Griechenland gegen Europa. Neben der beiden Ländern religiösen Affinität und ihrer gemeinsamen antiwestlichen Ideologie, haben griechische Verpflichtungserklärungen für den Bau zukünftiger russischer Pipelines und die Bereitschaft Russlands, finanzielle Unterstützung zu leisten (und damit die Verhandlungsposition Athens mit dem IWF zu stärken), die emotionalen und wirtschaftlichen Grundlagen für eine Allianz gelegt. Die Ablaufplan skizziert die Erweiterung der Turkish-Stream-Ölpipeline nach Griechenland, und der von Gazprom-Chef Alexej Miller und Alexis Tsipras am 21. April in Athen unterzeichnete Vertrag ist eine weitere Stütze für diese Allianz.

In der Tat sieht es so aus, als ob nichts diese neu gewonnene Verbindung erschüttern könnte. Dem steht aber Aleksandra Prozenko, 67, entgegen, eine pensionierte Schulleiterin einer Oberschule aus dem ländlichen Südosten der Ukraine und Präsidentin der griechischen Gemeinde von Mariupol. Prozenko, eine zunehmend einflussreichere Person in der griechischen und der ukrainischen Politik, könnte mit ihrer Position in Bezug auf die separatistische Aggression in der Nähe der Küste des Asowschen Meeres, der Heimat von rund 100.000 ukrainischen Griechen, ein Stolperstein für eine erneuerte griechisch-russische Zusammenarbeit werden. Da über Gewalttaten gegen die ukrainischen Griechen in der griechischen Presse prominent als mögliche Rechtfertigung für engere Beziehungen zu Russland berichtet wird, erhält die schleichende Aggression gegen Mariupol eine neue Wichtigkeit.

Der russische Einsatz im Donbas

Die Politik Russlands im Südosten der Ukraine ist weit von einer kohärenten Expansionsstrategie entfernt. In der Tat hat sie zwei unterschiedliche Komponenten.

Erstens, so Moskau, werden die nördlichen und zentralen Teile der Region Donezk zu einem weiteren Transnistrien werden. Die selbst ernannten Republiken ermöglichen es Moskau, Kyiw zu erschöpfen und Europa zu erpressen. Mit Militärstützpunkten und Trainingslagern von russischen Instruktoren um Donezk, russischen Militärs als Kommandeure der lokalen Kräfte und einer wachsenden Abwehr-Infrastruktur aus Beton, wird aus der Region nach und nach eine echte Hochburg des russischen Einflusses im Osten der Ukraine.

Die Einnahme von Debalzewe und die einsetzende Anlieferung von russischen Soldaten, Waffen und Rüstungsgütern aus Russland mit dem Zug macht aus Donezk einen Brückenkopf für eine zukünftige Offensive. Unter diesen Bedingungen wird es den ukrainischen Truppen wahrscheinlich schwer fallen, zukünftige Offensiven zurückzuwerfen oder die Verteidigungslinien der beiden Teilrepubliken zu durchbrechen. Doch während Russland anscheinend im Norden und im Zentrum des Donbas erfolgreich ist, hat es kein Interesse an einer groß angelegten Offensive. Um das Moskauer Narrativ zu erfüllen, muss die Region wie eine richtige Republik aussehen, die völlig lokal organisiert und ausgerufen wurde.

Das ukrainische Bataillon Asow und separatistische Kämpfer haben das Feuer in Schyrokine in der Nähe von Mariupol wieder aufgenommen. - Foto: Petr Shelmovskiy / Demotix.

Das ukrainische Bataillon Asow und separatistische Kämpfer haben das Feuer in Schyrokine in der Nähe von Mariupol wieder aufgenommen. – Foto: Petr Shelmovskiy / Demotix.

Was südlich von Donezk passiert, ist eine andere Geschichte. Der Süden der Region, einschließlich der Küste des Asowschen Meeres, hat einen spezifischen strategischen Wert. Es ist das Tor für einen Landkorridor auf die Krim, den Russland dringend braucht, um die Versorgung mit Strom, Wasser und Lebensmitteln für die Halbinsel sicherzustellen. Diese Route würde sich über mehrere Regionen der Ukraine erstrecken, über den Donbas hinaus, und Russland müssten eine Menge aufwenden, um bis zur Krim zu kommen. Die Hafenstadt Mariupol ist der Schlüssel zu diesem Korridor.

Im Gegensatz zu den Operationen in Donezk und Luhansk versucht Russland, seine Offensive gegen Mariupol außerhalb des Radars zu halten. Deswegen gibt es Berichte über Versuche von russischen Spezialeinheiten und unmarkierten regulären Truppen, die Stadt schnell zu besetzen. Russische Aufklärungsgruppen haben auch mehrmals versucht, in das Gebiet einzudringen.

Auch wenn es einige pro-russische Elementen in der Umgebung gibt, ist es Moskau nicht gelungen, die Stadt einzunehmen und einen Landkorridor zur Krim zu sichern, was bedeutet, dass die Halbinsel in großem Maße von den Lieferungen von Wasser, Gas und Strom aus dem ukrainischen Festland abhängig bleibt.

Gerade jetzt leiten die neuen Behörden Flusswasser um in Richtung auf die südliche Krim-Küste, um die Wasserversorgung für die russischen Schwarzmeerflotte in Sewastopol sicherzustellen. Dieser Schritt wird wahrscheinlich zu einem Verlust von Ackerland führen, und damit zu einer weiteren Verknappung von Wasser und Lebensmitteln. Und gleichzeitig ist die Aussicht auf die Brücke, die über die “Straße von Kertsch” zwischen dem russischen Kernland und der Krim gebaut werden soll, noch immer in der Diskussionsphase.

Insofern bleibt die Einnahme Mariupols eine dringende Aufgabe für Russland. Doch Mariupol ist aus zwei Gründen ein unerreichbares Ziel für Russland. Erstens ist Mariupol eine Anomalie im Donbas. Zweitens ist da die griechische Gemeinde von Mariupol.

Eine “Anomalie” im Donbas

Der Donbas, der weithin als eine Domäne der kriminellen Clans angesehen wird, mit einer Bevölkerung von marginalisierten, gering qualifizierten Bergleuten, war für die pro-russische Propaganda und den Populismus des mittlerweile aufgelösten Partei der Regionen ein fruchtbarer Boden gewesen. Kriminalität und Sozialabbau haben jedoch ihren Tribut in der Region gefordert.

Mit Mariupol ist das eine ganz andere Geschichte. Zunächst ist Mariupol keine Kohlebergbaustadt. Die Stadt beherbergt große Metallwerke und andere Unternehmen mit einer Facharbeiterklasse und technischer Intelligenz. Mit diesem demografischen Profil unterscheidet sich die Arbeitsethik der lokalen Bevölkerung – in ihrer urbanen Mythologie – von der militanten, egozentrischen Kultur im Rest des Donbas.

Zweitens, im Gegensatz zu anderen Teilen der Donbas, ist es Mariupol gelungen, die traumatischen Erfahrungen der 1990er Jahre zu vermeiden – Zusammenbruch der staatlichen Institutionen und einem damit einhergehenden Anstieg der kriminellen Diktaturen. Die Metallfabriken in Mariupol wurden von Wladimir Bojko auf effektive Weise kontrolliert. Der in der Stadt geborene Bojko verbrachte sein ganzes Arbeitsleben in Mariupol und kletterte die Karriereleiter vom kleinen Facharbeiter und bis zum Leiter der Fabriken hoch. Der respektable ‘rote Direktor’ und spätere Abgeordnete hatte enge Verbindungen mit den Mitte-Links und Links-Parteien (z.B. der Sozialdemokratischen Partei der Ukraine) anstatt mit Wiktor Janukowytschs Partei der Regionen.

Über die Rechtmäßigkeit des Unabhängigkeitsreferendums in Mariupol im Vorjahr gibt es noch viele Fragezeichen. - Foto: Petr Shelmovskiy / Demotix.

Über die Rechtmäßigkeit des Unabhängigkeitsreferendums in Mariupol im Vorjahr gibt es noch viele Fragezeichen. – Foto: Petr Shelmovskiy / Demotix.

Als Janukowytsch im Jahr 2010 an die Macht kam, wurde Bojko seiner Anteile und Position beraubt und gezwungen, die Fabrikanlagen an Rinat Achmetow, engster Mitarbeiter des Präsidenten, zu verkaufen. Diese aggressive Übernahme des wichtigsten Stahlwerks Mariupols durch eine höchst umstrittene Figur machte die Stadt nicht gerade loyaler gegenüber dem Regime Janukowytschs.

Drittens brachte die kurze Zeit der Besetzung der Stadt durch die pro-russischen Milizen eine einzige Enttäuschung auf Seiten der Mariupoler Einwohner: Die Romantik der “Russischen Welt” (Russkij mir) fehlte einfach. Als die ukrainischen Streitkräfte die Stadt zurückeroberten, empfingen sie die Bewohner mit Erleichterung. Die örtliche griechische Gemeinde war maßgeblich daran beteiligt.

Die Stadt Marias und die griechische Gemeinde

Obwohl an der Schwarzmeer-Küste schon seit der Antike Griechen leben, erwarb Mariupol im 18. Jahrhundert im Rahmen des Projekts von Katharina der Großen, Konstantinopel zurückerobern und das russische Reiches als Nachfolger von byzantinischer Pracht zu gründen, besondere Bedeutung. Russland benutzt die neu eroberten Gebiete am  Asowschen und Schwarzen Meer, um das ‘griechische Projekt’ Katharinas der Großen zu legitimieren.

Die meisten der Siedlungen in diesen Regionen haben Namen mit griechischem Bezug:  Mariupol (Stadt Marias), Odessa (Odysseus), Simferopol (Stadt des Interesses), Sewastopol (Stadt des Respekts), Theodosia (Geschenk des Herrn) und so weiter. Russland hat auch eine Reihe von griechischen Kolonisten eingeladen, sich in diesem Bereich niederzulassen, und eine große Zahl von Griechen lebt seitdem in der Ukraine.

Heute besteht die griechische Gemeinde von Mariupol aus über 100.000 Menschen. Im Gegensatz zu ähnlichen Gemeinden in anderen postsowjetischen Ländern haben sich die Griechen von Mariupol erfolgreich in der ukrainischen Gesellschaft integriert.

Aleksandra Prozenko spielte eine entscheidende Rolle bei dieser Integration. Zunächst als Schullehrerin und Kulturaktivistin in den frühen 1980er Jahren setzte sich Prozenko für mehr Finanzmittel für die griechisch-Sprachschulen in Mariupol und der Umgebung ein. 1986 wurde sie befördert und wurde Direktorin einer kleinen Schule vor den Toren der Stadt Mariupol. Bei der Verwirklichung von kulturellen Rechten und dem Recht auf Bildung für die ukrainischen Griechen hat sich Prozenko einen guten Ruf im In- und Ausland erworben. Prozenkos Name wird oft mit dem neu gegründeten Mariupoler staatlichen Institut für Geisteswissenschaften (MIH) verbunden, in der griechisch die Hauptunterrichtssprache ist. Die MIH bildet eine Reihe von Lehrern für die lokalen griechischen Schulen aus und wurde zu einem der Symbole der Integration der griechischen Gemeinde in der ukrainischen Gesellschaft.

Mariupols griechische Minderheit erhält viel Aufmerksamkeit sowohl vom griechischen Staat und den Medien Griechenlands. Ein griechisches Konsulat wurde in Mariupol eröffnet. Das Institut für Geisteswissenschaften wurde von der griechischen Regierung unterstützt. Sommerschulen und Austauschbesuche wurde fast zur Routine.

Aufbauend auf diesem Erfolg verwandelte sich Prozenko von einer lokal bedeutsamen Minderheitenschützerin zu einer national und international anerkannten Kapazität und wurde Präsidentin des Nationalen Verbandes der griechischen Gemeinden in der Ukraine und Mitglied des Präsidiums der Kommission für nationale Minderheiten. In der Mitte der 1990er Jahre und Anfang der 2000er Jahre war Prozenko eine der Koordinatorinnen des Ökumenischen Rates der Hellenen im Ausland und leitete das Sekretariat des griechischen Außenministeriums für die griechische Diaspora.

Mit einer gewissen Autorität in der griechischen Politik ist Prozenko bei der griechischen Diaspora von Amerika bis Australien beliebt, und das ist wichtig in Griechenland – ein Land, das besonders sensibel auf die Landsleute im Ausland hört.

Das griechische Mariupol

All dies hat die Griechen von Mariupol zu mehr als nur einer Kulturgemeinschaft in einer abgelegenen Gegend der Ukraine gemacht. Die Griechen Mariupols sind zu einem bedeutenden Faktor in der nationalen Politik und einem wichtiger Faktor in den bilateralen Beziehungen geworden.

Es mag ironisch klingen, aber diese Gemeinschaft, die weitgehend eine Schöpfung des russischen zaristischen Design aus dem 18. Jahrhundert ist, behindert jetzt die russischen Vorhaben in der südöstlichen Ukraine. Seit der russischen Annexion der Krim hat Alexandra Prozenko wiederholt erklärt, dass die ukrainischen Griechen die Ukraine als ihre Heimat betrachten und sie keinesfalls Russlands Schutz wollen. Prozenko hat Aussagen von Syriza über angebliche Repressionen gegen ethnische Minderheiten in der Ukraine durch den ukrainischen Staat vehement widersprochen.

Ebenso hat Prozenko wiederholt erklärt, dass sich die Separatisten während der kurzen Zeit, in der Mariupol von den selbst ernannten Republiken im Jahr 2014 kontrolliert wurde, auf lokale kriminelle Elemente gestützt habe. Die umfassenden Ortskenntnisse Prozenkos und ihre Position als Lehrerin haben ihr geholfen, die Entwicklungen in Mariupol in den Kontext von “normalen Menschen gegen Hooligans und Banditen” zu stellen und die russische Darstellung der Krise in der Ukraine als interethnischer oder Zentrum-Peripherie-Konflikt erfolgreich zu wiederlegen.

Kreuze vor der russischen Botschaft in Kyiw. Sie tragen die Namen der durch den Beschuss Mariupols im Januar getöteten Menschen. - Foto: Irina Sokolovksa / Demotix.

Kreuze vor der russischen Botschaft in Kyiw. Sie tragen die Namen der durch den Beschuss Mariupols im Januar getöteten Menschen. – Foto: Irina Sokolovksa / Demotix.

Nach der Tötung von mehreren Zivilisten griechischer Abstammung während der Bombardierung von Vororten Mariupols im Oktober 2014 hat sich die symbolische Bedeutung der Stadt verzehnfacht. Mehrere öffentliche Appelle von ukrainischen Griechen an die griechische Regierung, sie vor den Schrecken des Krieges zu bewahren, hat die Bedeutung der Mariupols in der griechischen öffentlichen Debatte nur noch verstärkt. Und obwohl es nicht ausdrücklich so angegeben wird, hält man dennoch Russland für die Leiden der Griechen für verantwortlich.

Für die griechische Gesellschaft und ihre Multi-Millionen-Diaspora haben die Entwicklungen in Mariupol eine schmerzhafte Erinnerung wachgerufen. Griechenland hat im vergangenen Jahrhundert eine Reihe von Tragödien erlebt: Repressionen durch das Osmanische Reich, Besatzung im Zweiten Weltkrieg, Massenemigration im 20. Jahrhundert und Wellen von Flüchtlingen und Aussiedlern nach Griechenland nach dem Zusammenbruchs der Sowjetunion.

Geborgte Zeit

Heute teilt Aleksandra Prozenko ihre Zeit mit Essenausfahren an die ukrainischen Streitkräfte um Mariupol, Besuchen im Krankenhäusern, in denen Kämpfer der Freiwilligenbataillone behandelt werden, und mit der Organisation von kulturellen Aktivitäten für die lokale griechische Gemeinden.

Und während Alexandra Iwanowna Lebensmittelpakete austeilt, hat Mariupols griechische Gemeinde den Annäherungsversuchen Alexis Tsipras an Präsident Putin erhebliche Einschränkungen auferlegt. Tsipras muss sich mit einer permanenten Bedrohung für sein Bild in der Öffentlichkeit auseinandersetzen- um etwa die Griechen, die während des Beschusses in Mariupol getötet wurden, vergessen zu machen.

Trotz einiger Anzeichen für eine Annäherung zwischen Russland und Griechenland entstanden diese Verstimmungen vor und auch während des Besuchs von Tsipras in Moskau. Und in diesem Jahr gab es Vorschläge dahingehend, dass Griechenland im Falle von weiteren russischen Angriffen gegen Mariupol weitere Sanktionen gegen Russland unterstützen werde.

Obwohl die russischen und griechischen Führer in der Öffentlichkeit während des Besuchs über verschiedene gemeinsame Interessen sprachen, weigerte sich der griechische Ministerpräsident, Vertreter der griechischen Gemeinden von der Krim zu treffen. Das griechische Konsulat in Russland erteilt, wie andere EU-Konsulate, keine Visa für Griechen aus der Krim und erkennt sie als Teil der Ukraine an.

Selbst der Ablaufplan von Dienstag ist keine Garantie für eine starke Energieverbindung zwischen den beiden Ländern. Es war einmal: Athen und Moskau hatten von einem gemeinsamen Öl-Pipeline-Projekt geträumt, das russisches Öl aus dem bulgarischen Hafen Burgas bis zum Terminal Alexandroupolis im Norden Griechenlands liefern sollte. Dieser Traum dauerte ein Jahrzehnt lang, zwischen 1993 und 2003, bis er schließlich wegen Ermüdungserscheinungen und aggressiven Wettbewerbern aufgegeben wurde. Griechenland und Russland mögen sich für die Turkish-Stream-Pipeline starkgemacht haben, aber die Zweifel an der Reaktion der Europäischen Kommission und der Energiegemeinschaft bleiben, die Produzenten untersagt, Anteile an wichtigen Transitinfrastrukturprojekten zu besitzen.

Obwohl Russland vielleicht finanzielle Anreize im Gegenzug für eine griechische Unterstützung innerhalb der EU zur Verfügung stellen wird, sieht es immer noch so aus, dass Athen nicht liefern kann, was Moskau will – ein Veto gegen Sanktionen für den Fall der weiteren Expansion in Südostukraine. Und wenn Russland eine Offensive in der Region startet und Mariupol besetzt, wird es für Athen schwierig sein, das auch nur rhetorisch zu unterstützen.

Artikel von: Wsewolod Samochwalow
Quelle: opendemocracy.net 22. April 2015

Übersetzt von: Euromaidan Press Übersetzerteam Deutsch

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