Anführer der Luhansker Separatisten: „Euromaidan“ heißt „Jüdischer“ Maidan

plotnizki

 

19. Juni 2015 • Empfehlung, Krieg im Donbas, Nachrichten, Politik

Artikel von: Euro-Asian Jewish Congress
Quelle: Euro-Asian Jewish Congress 19.6.2015 (Englisch)
Quelle: Euro-Asian Jewish Congress 19.6.2015 (Russisch)

Am 16. Juni 2015 hat sich der Anführer des prorussischen Marionettenregimes der sogenannten „Luhansker Volksrepublik“, Igor Plotnizki, während einer Rede in der Russischen Föderation zum wiederholten Male antisemitisch geäußert.

Der Anführer der Luhansker Terroristen hielt einen Vortrag an der Staatlichen N.-A.-Nekrassow-Universität Kostroma mit dem Titel „Die zeitgenössische Ukraine als ein faschistischer Staat neuer Art“. Zum Auftakt der Rede fragte er Folgendes: „Ich möchte die Historiker fragen… oder vielleicht die Philologen, [ich] kann mich nicht entscheiden, wirklich. Warum wurde es „Euromaidan“ genannt? Woher stammte der Name? Von dem Territorium? Oder vielleicht von einem Volk? [Von] denselben Leuten die jetzt die Mehrheit der Anführer unserer einstigen Ukraine umfassen? [Euromaidan wird auf Russisch “Jewromaidan” ausgesprochen, was eine lautliche Ähnlichkeit zu “Jewrej” = Jude besitzt, Anm. d. Übers.] Ich habe nichts gegen…Valtzman [eine Anspielung auf antisemitische Gerüchte über den “wahren” Familiennamen von Petro Poroschenkos Vater, Anm. d. Red.], Hrojsman und viele andere. Ich habe nichts gegen die Juden als Volk, als das auserwählte Volk, wir können dieses Thema separat diskutieren wenn wir die Zeit haben. Aber der Kern der Sache ist, dass wenn wir das Geschehene „Euromaidan“ nennen, dann implizieren wir, dass die Mitglieder der aktuellen Führungsriege Vertreter des Volkes sind, das am meisten unter dem Nazismus gelitten hat…“ Es ist zu bemerken, dass dies nicht die erste antisemitische Äußerung des Marionettenregimeanführers darstellt. Früher schon haben Igor Plotnizki und der Anführer der Donezker Kollaborateure, Aleksandr Sachartschenko, beide ziemlich klar gesagt, dass die Ukraine von „armseligen Juden“ geführt wird.

Igor Plotnizki wurde wiederum von Vertretern der „Kosaken“-Division der russischen Besatzer, die die Stadt Stachanow (Region Luhansk) kontrollierten und von Igor Dremow geführt wurden, als „seltsamer Saujude“ bezeichnet.

Die Rede wurde vom Fernsehkanal „Pobeda TV“ aufgezeichnet:

 

 

 

Artikel von: Euro-Asian Jewish Congress
Quelle: Euro-Asian Jewish Congress 19.6.2015 (Englisch)
Quelle: Euro-Asian Jewish Congress 19.6.2015 (Russisch)

Übersetzt von: Andrew Kinder
Redigiert von: Redaktionsteam Euromaidan Press auf Deutsch

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