Vizechef der OSZE-Beobachtungsmission: DVR hat gedroht, unsere Beobachter zu töten

Foto: REUTERS/Kazbek Basaev

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20. August 2015 • Krieg im Donbas, Nachrichten

Artikel von: Unian
Quelle: UNIAN, 20.8.2015

Der Stellvertretende Leiter der OSZE Sonderbeobachtungsmission in der Ukraine (SMM), Alexander Hug, sagte bei einer Pressekonferenz, dass es in der letzten Woche einen starken Anstieg der Aggressionen seitens der von Russland unterstützten Donezker Militanten gegenüber der OSZE-Mission gegeben habe und sie damit gedroht haben, OSZE-Beobachter zu töten.

Originalvideo der OSZE:



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“Gerade heute Morgen hat ein Angehöriger der DVR [der selbsternannten Donezker Volksrepublik] in Besimenne an der Küste des Asowschen Meers damit gedroht, unsere Beobachter zu töten, sollten sie ein weiteres Mal zu dem Kontrollpunkt kommen [an dem er stationiert war]”, sagte Hug bei einer Pressekonferenz in der von den Militanten kontrollierten Stadt Donezk am Mittwoch.

“Die Mission sieht sich weiterhin widersprüchlichen Anforderungen seitens der sogenannten DVR und der sogenannten LVR [Luhansker Volksrepublik] ausgesetzt”, sagte Hug.

“Auf der einen Seite kritisieren sie uns öffentlich, weil wir nicht genügend Patrouillen durchführen, lassen jedoch auf der anderen Seite nicht zu, dass wir tatsächlich in diese Orte fahren können, indem sie uns den Weg dorthin nicht freigeben,” sagte er.

Auch die OSZE Überwachungsdrohnen seien erneut von “Störungen in militärischem Ausmaß” betroffen gewesen, fügte er hinzu.

Artikel von: Unian
Quelle: UNIAN, 20.8.2015

Bild: Reuters
Übersetzt von: Übersetzerteam Euromaidan Press auf Deutsch

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