Der Maidan als real existierende Utopie | Johann Zajaczkowski

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Analytik und Meinungen, Empfehlung, Meinung & Analyse, Soziales

Vor zwei Jahren begann auf dem Platz der Unabhängigkeit im Herzen Kiews die Revolution der Würde. Schon heute wird der blutige Winter 2013/2014 als visuelles Epos kanonisiert. Das ist schade, führt es doch am eigentlichen Faszinosum der Revolution vorbei – nämlich an ihrem utopischen Kern. Dabei sollte die totalitäre Architektur der Stalin-Ära demokratische Auswüchse eigentlich verhindern.

Der Stellenwert der Demokratie

Seit der Revolution auf dem Maidan wird die Zugehörigkeit der Ukraine zu Europa kaum noch infrage gestellt. Gleichzeitig hat sie eine beunruhigende Kluft zwischen der EU und der Ukraine in der Frage aufgedeckt, welchen Stellenwert das Konzept „Demokratie“ heutzutage noch einnimmt.

In Deutschland, aber auch in Brüssel drängen sich dieser Tage die Indikatoren einer postdemokratischen Umformung auf:

Da wäre zum einen die Hinnahme alternativloser Politikgestaltung – die dadurch zur reinen Verwaltung ureigentlich politischer Konflikte verkommt. Noch auf dem Tiefpunkt der Auseinandersetzung zwischen der EU-Troika – sekundiert durch den deutschen Finanzminister – und der griechischen Regierung wurde dieser autoritäre Politikmodus nicht nur hingenommen, sondern von Teilen der Medien und der Bevölkerung in moralischen bis offen rassistischen Kategorien gerechtfertigt.

Da wäre zum anderen das Aufkommen rechtspopulistischer, völkischer und gewaltbereiter Bewegungen (Pegida, AfD), das in Teilen als Reaktion auf den Verfall politischer Kommunikation zu verstehen ist – die Popularisierung des Begriffs „Lügenpresse“ macht es deutlich.

Die politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen sind schnell erzählt: während die Große Koalition in Deutschland problemlos durchregieren kann und ihre inhaltliche Beliebigkeit durch inszenierte sprachliche Banalitäten (Transitzonen versus Registrierzentren) kaschiert, freut sich der deklassierte Mob darüber, in der Flüchtlingskrise endlich wieder ein klares Feindbild kultivieren zu können.

Dagegen forderte die Maidan-Revolution von Anfang an demokratische Werte ein. Die EU diente dabei als Archetyp und als Projektionsfläche. So stand der Wunsch, dass die Ukraine eine „normale“ europäische Demokratie werden solle, im Zentrum der Auseinandersetzung – zumindest in der ersten Protestwoche, die sich derzeit zum zweiten Mal jährt.

Diese kurze Anlaufphase begann als maßgeblich von Studierenden getragener Protest gegen die unvermittelte Ablehnung des EU-Assoziierungsabkommens durch die Regierung Janukowitsch und wird als „Euromaidan“ bezeichnet. Die Idealisierung, die bereits im Begriff enthalten ist, manifestierte sich ganz konkret in einer selektiven Entpolitisierung des Protestcamps: Während EU- und Ukrainefahnen allgegenwärtig waren, galt für die ukrainischen Parteien und Politiker ein strenges Banner- und Fahnenverbot.

Die Verschmelzung von Transzendenz und Immanenz

Doch am Ende jener Woche, in der Nacht vom 30. November auf den ersten Dezember, wurde das friedliche Protestcamp brutal niedergeknüppelt. Der Einsatz exzessiver Polizeigewalt erwies sich in mehrfacher Hinsicht als Turning Point:

In einer Gesellschaft, die ihre nachfolgenden Generationen vergöttert und kaum Erfahrung mit offen umgesetzter staatlicher Gewalt hat, wirkte die Nachricht regelrecht wie ein Schock. Durch die Empathie mit den jungen Opfern wuchs der Protest bereits am Folgetag zu einer breiten anti-autoritären Massenbewegung mit hunderttausenden Teilnehmenden in zahlreichen ukrainischen Städten heran. Keine Revolution ohne Solidarität, Vertrauen und gegenseitigem Respekt. Damit war der positive emotionale Zusammenhalt der im Entstehen begriffenen Utopie gesichert.[1]

Fast noch wichtiger war die eigentümliche Verschmelzung von Transzendenz und Immanenz, die sich im Zuge der Revolution herausbildete und dieser zu ihrer Einzigartigkeit verhalf. Was ist damit gemeint? Im Augenblick der Gewalterfahrung machte der Begriff der „Revolution der Würde“ die Runde, der weit über die Inbezugsetzung der Ukraine zu Europa hinausging – und stattdessen den idealtypischen Wesenskern einer Demokratie in den Blick nahm: die Würde und Selbstbestimmung eines jeden Menschen, die schon beim verzweifelten Akt der Selbstverbrennung des tunesischen Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi den Ausschlag gegeben und den Arabischen Frühling ausgelöst hatte.

Gleichzeitig gewann das immanente Moment der Revolution an Bedeutung – einmal im Sinne eines beuysschen „Gesamtkunstwerks“ bzw. einer „sozialen Skulptur“, die spontan aus dem Treiben der Protestler entstand,[2] schließlich auch ganz profan durch die materielle Kraft des Faktischen, also durch die zunehmende Verbarrikadierung und arbeitsteilige Institutionalisierung des Protestcamps.

Beide Elemente waren notwendig, um die Demonstranten mehrere Monate lang bei eisigen Temperaturen unter null auf den Barrikaden ausharren zu lassen.

Die mediale Verkürzung auf ein Heldenepos

In Deutschland begegneten viele Menschen der Maidan-Revolution mit mildem Interesse. Das Ereignis, es verhallte einfach im ewigen Gleichklang der Nachrichten. Bestenfalls wurde es fremderlebt, das heißt über Bilder, Videos, Texte und Gespräche mit Ukrainerinnen und Ukrainern mittelbar erfahrbar gemacht.

Doch die räumlich und zeitlich zerfaserte mediale Vermittlung der Komplexität des Maidan brachte einige Verkürzungen mit sich.

Dies trifft einerseits zu auf die eigentliche Revolutionserfahrung, die in all ihren Facetten von Stofflichkeit und physischen Erlebens zwangsläufig unvermittelbar bleiben musste. Erst recht blieb die transzendente Dimension des Maidan auf der Strecke.

Die ukrainische Künstlerin Yevgenia Belorusets, die auch in Deutschland breit rezipiert wird, schrieb dazu: „The Maidan is […] a place of hidden political currents that can be perceived physically, but not intellectually.“[3]

Eine Konsequenz davon war der Rückgriff auf narrative Behelfsmittel wie die Ikonographisierung, Dichotomisierung und Simplifizierung. Diese boten sich umso mehr an, je stärker die Protestierenden im Fortgang der Revolution ihren Anteil an der Reproduktion solcher Bilder hatten. Allmählich entstand so ein wahres Epos vom Kampf des Guten, Wahren, Schönen, Europäisch-Demokratischen gegen das Böse, Falsche, Hässliche, Eurasisch-Despotische.[4]

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Der Maidan als gelebte Utopie

Zwei Jahre nach Beginn der Proteste zeichnet sich bereits ab, welche Aspekte der Revolution der Würde durch die Historiographie kanonisiert werden – es sind in erster Linie die Aufnahmen von den Straßenschlachten, den Barrikaden, den Helden dieses Aufstandes, deren zusammengeworfene Ausrüstung wie ein Vorgriff auf die Postapokalypse wirkt.

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Das ist schade, führt es doch am eigentlichen Faszinosum der Revolution vorbei – nämlich an ihrem utopischen und basisdemokratischen Kern.

Frei nach dem Motto „jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ konnte sich alle, die wollten, einbringen. Klassen-, Schichten- und Milieuübergreifend. In einem Interview beschreibt eine Frau, dass sie sich mit ihrem teurem Pelzmantel zu keinem Zeitpunkt unwohl gefühlt hatte.[5] Auch andere berichteten, dass sie sich in ihrem Leben noch nie so sicher gefühlt hätten wie auf dem Maidan. Hunger leiden musste niemand auf dem Platz. Umliegende Gebäude wie das Rathaus oder der Hauptsitz der Gewerkschaft wurden umfunktioniert zu selbstorganisiertem Pressezentrum, Schlafstätte oder Ambulanz.

Damit ist auch ein wichtiger Unterschied zur Orangen Revolution 2004 benannt: während sich diese gegen etwas – nämlich die Wahlfälschung zugunsten von Janukowitsch richtete – barg die gelebte Utopie auf dem Platz der Unabhängigkeit den Keim für einen alternativen Gesellschaftsentwurf.

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Der Maidan als Urwiderspruch zwischen Regierenden und Regierten

Doch gerade die real existierende Utopie muss den physikalischen Regeln innerhalb des Raumes, in dem sie sich entfaltet, gehorchen.

Bisher nahmen sämtliche Revolutionen in der Ukraine auf dem Maidan ihren Lauf. Der Begriff selbst kommt aus dem Persischen und bedeutet so viel wie „Platz“. Jede historische Genese des Begriffes muss zu dem Schluss kommen, dass damit ein Kristallisationspunkt von Öffentlichkeit gemeint ist.

Seit der Orangen Revolution 2004 steht das Wort außerdem für landesweite Proteste. 1990 etwa – der Maidan hieß noch Leninplatz – fanden dort Studentenproteste statt, die im Jahr darauf im Unabhängigkeitsreferendum der Ukraine mündeten. 2004 begann die Orange Revolution mit ein paar Zelten der Jugendbewegung „Pora“ (Zeit). 2010 brachte der sogenannte „Steuermaidan“ seine Unzufriedenheit mit einer geplanten Steuerreform zum Ausdruck.

Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Der Maidan und die darauf zuführende Hauptstraße mit dem für ungeübte Zungen unaussprechbaren Namen Chreschtschatyk stehen vollkommen im Dienste des sozialistischen Klassizismus der Stalin-Ära[6] – also einer totalitären Architektur, deren Aufgabe darin bestand, politische Devianz zu verhindern und Öffentlichkeit nur im Top-down Modus zu bestimmten Anlässen herzustellen.[7] Die Breite der Allee, die Länge der Magistrale – das bietet Platz für Militärparaden zum Tag des Sieges, garantiert aber auch eine freie Schusslinie.

Während der Revolution der Würde zeigte sich, welch schwieriges Terrain die Protestierenden zu erobern und zu halten hatten. Der Maidan liegt an der Schnittstelle zwischen dem Regierungsviertel und dem historischen Händler- und Handwerkerviertel Podil, dessen präsowjetisches Straßenbild in erster Linie von Studierenden der stark Ukrainisch sozialisierten und sozialisierenden Kiew-Mohyla-Universität geprägt ist und damit in jeglicher Hinsicht die Antithese zum sowjetischen Downtown bildet. Diese Studenten gehörten zu den Ersten, die dem Ruf zum Maidan folgten – und dafür eigens von ihren universitären Verpflichtungen befreit wurden.

Die Zugangsmöglichkeiten sind sehr begrenzt, ein Hügel trennt die Viertel voneinander. Auf dem Maidan konnten Spezialeinheiten der Regierung von mehreren Seiten auf das Protestcamp stoßen, das Regierungsviertel selbst liegt auf einer kleinen Anhöhe. Im Winter 2013/2014, als die Bäume keine Blätter mehr trugen, hatten die Scharfschützen, die sich in den Regierungsgebäuden verschanzten, freie Sicht auf die Protestler, die über die Institutska-Straße direkt vom Maidan aus in das Regierungsviertel eindringen wollten. Vorher hatten sie es über die parallel dazu verlaufende Gruschewski-Straße versucht, die durch einen verwinkelten Zwischengang mit der Institutska-Straße verbunden ist. Noch heute liegt dort ein Haufen vergessener Pflastersteine, die für die Straßenschlacht herausgebrochen worden sind.

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Die Mikroebene als Träger demokratischer Routine

Aus dieser räumlichen Grundkonstellation ergeben sich unzählige Möglichkeiten, den utopischen Gehalt des Maidan auch auf der Mikroebene der Daily Routine zu fassen:

Da ist etwa die Geschichte über den Funicular. Da der Weg von Podil zum Maidan über den Andreassteig vereist und besetzt war, blieb nur der Weg über die Standseilbahn, um Wasserkanister und Verpflegung zu den Demonstrierenden zu bringen. Als die Damen, die die Seilbahn betreiben, das hehre Motiv für die Nutzung erkannten, sahen sie sogleich davon ab, einen Fahrpreis zu verlangen – fortan diente die Bahn als wichtiges Transportmittel.

Oder die Geschichte über das Nationale Kunstmuseum, das hinter den feindlichen Linien lag und dessen Personal große Angst hatte, dass die Berkut-Spezialeinheiten ihre Scharfschützen auf dem Dach des Museums positionieren. Ein Jahr vor dem Beginn der Revolution hatte das Personal seinen eigenen kleinen Sieg gegen das autoritäre System errungen, indem es sich gegen die Ernennung eines präsidentennahen Museumsdirektors gewehrt und stattdessen einen transparenten Bewerbungsprozess durchgesetzt hatte.[8]

Oder die Geschichte über die Wehrpflichtigen des Innenministeriums, die als menschliche Schutzschilde vor Regierungsgebäuden ausharren und etliche Angriffe über sich ergehen lassen mussten. Anstatt sie als Teil der „Polizistenschweine“ oder „Regimefreunde“ anzusehen, wurde ihre undankbare Aufgabe als Ausdruck des menschenverachtenden Wesens der Regierung Janukowitsch interpretiert und rief eher Mitleid denn Abscheu hervor.[9]

Nicht zuletzt der Moment der Wahrheit, als deutlich wurde, dass der Maidan in den drei Monaten des Widerstands und der Gegenwehr gegen die staatlichen Repressalien reale Macht akkumuliert hatte – und gleich eines Realität gewordenen hobbesschen Leviathans agierte: „Der Maidan ist entsetzt, der Maidan fordert…, der Maidan muss sicherstellen, dass…“.[10]

Dieser soziale Körper setzte am 21. Februar 2014 ein wahres Volksvotum durch, indem er den von den Oppositionsparteien ausgehandelten Deal mit Janukowitsch ausschlug und dadurch seine Flucht besiegelte. Das nächstliegende Ziel der Revolution war damit erreicht.

Epilog

Auch zwei Jahre nach dem Beginn der Revolution lässt sich der Unabhängigkeitsplatz als Sinnbild für den Anbruch des Postmaidan-Zeitalters lesen. Dieses ist nach bisherigem Stand der Dinge so eng wie nie zuvor mit dem Westen verbunden und wird daher eines der Kommodifizierung werden.

Die ersten Vorboten sind bereits da: etwa „Globus“ die riesige Einkaufsgalerie direkt unter dem Maidan, die aus einer Allianz zwischen zwei Immobilienmaklern und dem damaligen ukrainischen Präsidenten Leonid Kutschma hervorging und das Protestpotential des öffentlichen Raumes durch ein wahres Konsumlabyrinth untergraben sollte;[11] die McDonald´s-Filiale am Maidan, die während der Revolution als provisorische Nervenklinik funktionierte, danach aber wieder zum Braten von Buletten überging; die endlos langen Holzwände, mit unzähligen Zetteln behaftet, die von der Arbeitssuche der Verzweifelten zeugen; bis hin zu den hochmodernen, hochhausgroßen Hochglanzreklamen, die wahlweise westliche Technikprodukte, eine Bankenkette in Oligarchenbesitz oder (zweisprachig) die Einheit der Ukraine anpreisen.

Doch wie auch immer die Zukunft der Ukraine aussehen wird: die Erfahrungen, die auf dem Maidan gemacht wurden – gute wie schlechte – haben sich unwiderruflich in das kollektive Gedächtnis des Landes eingebrannt.

Für die Literaturwissenschaftlerin Tamara Hundorova stellt der Maidan angesichts des tausendfachen Leidens und Sterbens in der Ostukraine eine schärende, offene Wunde dar.[12] Es bleibt zu wünschen, dass sich die Wunde irgendwann schließt und vernarbt, denn jede Narbe erzählt eine Geschichte, und die Geschichte des Maidan wäre die Geschichte einer gelebten Utopie.

Fußnoten

[1] Vgl. Gomza, Ivan / Koval, Nadiia (2015): The Winter of Our Discontent: Emotions and Contentious Politics in Ukraine during Euromaidan, in: Kyiv-Mohyla Law & Politics Journal, Nr. 2, S. 46-49.

[2] Vgl. Tscherepanin, Wasil (2014): Майдан: повернення Європи [Maidan: Die Rückkehr Europas], in: Politytschna Krytyka, Nr. 5: нам нема що втрачати, крім наших майданів [Wir haben nichts zu verlieren – außer unseren Helden vom Maidan], S. 7.

[3] Belorusets, Yevgenia (2014): Maidan: Collected Pluralities, in: Prostory, Nr. 8: Documenting Maidan, S. 6.

[4] Vgl. ebd. S. 7.

[5] Vgl. Gomza / Koval: The Winter of Our Discontent, S. 52.

[6] 1949 nach einem Entwurf des ukrainischen Architekten Anatoly Dobrowolski erbaut.

[7] Kravchuk, Yustyna (2015): The Revolution Square, in: The Book of Kyiv, Medusa: Kiew, S. 187-189.

[8] Vgl. Radynskyi, Oleksiy (2015): Battle for the Museum, in: The Book of Kyiv, Medusa: Kiew, S. 175-179.

[9] Vgl. Gomza / Koval: The Winter of Our Discontent, S. 53.

[10] Münchmeyer, Tobias (2015): World Spirit on Foot, in: Prostory, Nr. 8: Documenting Maidan, S. 25.

[11] Kravchuk: The Revolution Square, S. 189-190.

[12] Hundorova, Tamara (2014): Maidan as a Sympton: Trauma, Wound, and Crypt. Online unter http://krytyka.com/en/community/blogs/maidan-symptom-trauma-wound-and-crypt.

Bild: Johann Zajaczkowski

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